fruehling

By , 20. April 2010 02:17

nun ist ja mal wie­der fru­ehling (naja, nicht wirk­lich uebe­r­all, aber da kann nie­mand was dafuer).

fuer die, die damit nicht wirk­lich etwas anfan­gen koen­nen und ihre win­ter­de­pres­sion in den naechs­ten herbst ret­ten wol­len, gibt es hier ein, wie ich finde, bemer­kens­wer­tes musiks­tu­eck eines bemer­kenst­wer­ten musi­kan­ten. damit koennte das klap­pen! viel glueck!

südwärts! (teil 3)

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By , 11. Februar 2010 12:45

was folgte war die nach­be­rei­tung: muell tren­nen und ent­sor­gen, aus­ru­e­s­tung saeu­bern,  pro­ben ver­pa­cken und zum ver­schi­cken bereit machen. das war aber recht schnell getan, und die fuenf tage bis zum ruck­flug waren wun­der­bar zum ent­span­nen — essen, lesen, quat­schen, quatsch machen, rudern (aehm, im fit­ness­raum natu­er­lich). lei­der war der scott base-mcmurdo-marathon zwei wochen vor­her, sonst waere das auch noch was gewesen!

aber eines wurde noch nach­ge­holt: das tier­le­ben. bis­her  gab es ja nur “unle­ben­di­ges” zu gesicht. das wurde nun noch nach­ge­holt. und wie…

Ein junger Kaiser-Pinguin auf dem Ross-Eisschelf. Der sah etwas ungluecklich aus. Mauserte sich gerade.

Ein jun­ger Kaiser-Pinguin auf dem Ross-Eisschelf. Der sah etwas ung­lu­eck­lich aus. Mauserte sich gerade.

Einer der unzaehligen Weddel-Robben bei Scott Base

Einer der unzaeh­li­gen Weddel-Robben bei Scott Base

     Minkwale, obwohl eine der kleinsten Walarten, sind aus drei Metern entfernung doch ganz schoen gross. Die kamen zum Luft holen direkt vor Scott Base geschwommen. Und man konnte sie singen hoeren!

Minkwale, obwohl eine der kleins­ten Walarten, sind aus drei Metern Entfernung doch ganz schoen gross. Die kamen zum Luft holen direkt vor Scott Base geschwom­men. Und man konnte sie sin­gen hoeren!

und was bleibt? drei ganz tiefe eindruecke:

1. es ist ein­fach unvor­stell­bar, wie die ers­ten expe­di­tion vor mehr als hun­dert jah­ren hier oft meh­rere win­ter hin­ter­ein­an­der ueber­lebt haben sol­len. die unter­kunft und aus­ru­e­s­tung war ein­fach, die erna­eh­rung oft genug man­gel­haft, keine satel­li­ten­na­vi­ga­tion (und der kom­pass funk­tio­niert hier auch nicht), keine hilfe von aus­sen in sicht wenn mal was schief laeuft. wie kann man es aus­hal­ten, in tiefs­ter polar­nacht 6 wochen lang schlit­ten uebers eis zu zie­hen bei –50 grad und weni­ger (nur um drei pinguin-eier zu sam­meln!), vor­bei an glet­scher– und eis­spal­ten, die man zu spaet erkennt,  in gefro­re­nen schlaf­sa­e­cken zu “schla­fen”, staen­dig frost­beu­len und –bla­sen im gesicht, an haen­den und fues­sen zu haben und staen­dig von essen zu traeu­men. und doch trotz die­ser “beschwer­lich­kei­ten” kamen viele der fru­e­hen pio­niere immer wie­der zuru­eck… dage­gen ist das heute dort wie kin­der­ge­burts­tag im schnee.

2. und irgend­wie erschreckt es auch, dass der mensch heute dort uebe­r­all pra­esent ist, nichts mehr zu weit und unmo­eglich ist. man kann, wenn man will, uebe­r­all hin­flie­gen, keine region ist aus­ser­halb der mensch­li­chen reich­weite — fast tae­glich im som­mer flie­gen 4 moto­rige trans­port­flug­zeuge zur ame­ri­ka­ni­schen sation am sued­pol oder ver­sor­gen 100 mann camps im nir­gendwo, wo sie eis­bohr­kerne zie­hen, heli­ko­pter flie­gen tae­glich die dry val­leys auf und ab und eis­bre­cher machen den weg frei fuer con­tai­ner­schiffe und tan­ker. das ist schon irgend­wie selt­sam. aber gleich­zei­tig weiss man per­so­en­lich auch, dass  man ohne die­sen fort­schritt und die “inbe­sitz­nahme” durch den men­schen nie­mals die moeglich­keit gehabt haette, selbst ein­mal sei­nen fuss auf den sieb­ten kon­ti­nent zu setzen.

Viel Verkehr: Eine Hercules (mit Kufen statt Raedern) landet auf dem Pegasus Runway nach einem Flug zum Suedpol

Viel Verkehr: Eine Hercules (mit Kufen statt Raedern) lan­det auf dem Pegasus Runway nach einem Flug zum Suedpol

3. es ist unglaub­lich wie klein die welt wird (auch wenn der hori­zont ziem­lich weit ist), und auf wie wenig wich­ti­ges sie sich redu­ziert, wenn man im nir­gendwo sein lager auf­schla­egt. es gibt eigent­lich nur drei, naja, vier wich­tige dinge, die dann in die­ser zeit wirk­lich zaeh­len: man kon­zen­triert sich dar­auf seine arbeit zu machen, tae­glich sein essen zu haben und am abend in einem war­men schlaf­sack ver­schwin­den zu koen­nen. und man will das um einen herum genies­sen (die land­schaft, das camp-leben). alle all­tags­pro­bleme sind ganz weit weg. und diese iso­la­tion ist zumin­dest fuer eine bestimmte begrenzte zeit sehr schoen.

jetzt guckt man sich seine bil­der an und kann es nicht rich­tig glau­ben, diese unglaub­li­chen unglaub­lich­kei­ten selbst alle gese­hen und erlebt zu haben. und in zehn jah­ren glaubt man das wohl noch weni­ger. aber so war’s!

weather station

südwärts! (teil2)

By , 3. Februar 2010 13:10

da ich ja nun ueber­ra­schen­der weise doch noch schreib­rechte habe, mach ich ein­fach mal weiter.

zu beginn zwei kar­ten­links damit wir alle auf der rich­ti­gen seite sind: scott base & mcmurdo & tay­lor valley/lake bonney

nun ging es also dann doch noch mit zwei tagen ver­spae­tung los ins tay­lor val­ley. tay­lor val­ley ist das sued­lichste der drei gros­sen ant­ark­ti­schen “dry val­leys” — dem groess­ten eis­freien teil des kon­ti­nents — und gleich­zei­tig eine der tro­ckens­ten wues­ten der erde. dort wird seit den 50er jah­ren inten­siv for­schung betrie­ben — geo­lo­gen, boden­kund­ler, bio­lo­gen, hydro­lo­gen, sogar die nasa tes­tet da ihre mars-mobile.

und pleotz­lich sitzt man zum ers­ten mal in sei­nem leben in einem rich­ti­gen hub­schrau­ber und ist unter­wegs — ueber mcmurdo, die zuge­fro­rene ross sea mit eis­ber­gen am hori­zont, hin­ein in die dry val­leys, vor­bei an den unzaeh­li­gen glet­schern und fels­for­ma­tion mit namen wie nuss­baum rie­gel, mat­ter­horn (der berg sieht wirk­lich so aus!) oder rhone. abge­fah­ren. wie­der am boden hiess es zusam­men mit der “fiel­d­party”, wir waren ins­ge­samt 4, das camp ein­rich­ten — 3 zelte zum schla­fen und 1 kue­chen­zelt sued­lich von lake bon­ney (dem gros­sen see direkt am ende des tay­lor glet­schers auf der karte). end­lich wur­den die “pee bott­les” ver­teilt und der “poo bucket” auf­ge­stellt. gema­ess des “ant­arc­tic treaty” duer­fen keine mensch­li­chen flues­sig­kei­ten und exkre­mente im Gelaende zureuck­ge­las­sen wer­den. also ab in den eimer oder den kanis­ter zur spae­te­ren abho­lung. aus­ser­dem kann man end­lich mal ohne schlech­tes gewis­sen auf das duschen ver­zich­ten. fuer unsere arbeit, also loe­cher gra­ben, bedeu­tet das aber auch, das die steine auf der boden­ober­flae­che schoen abge­sam­melt und nach dem zuschuet­ten des loches wie­der fein saeu­ber­lich, d.h. mit der orgi­na­len seite nach oben, hin­ge­legt wer­den mussten.

neben und bei der arbeit — boden­pro­file beschrei­ben und bepro­ben (oft genug auch mit hilfe des press­luft­ham­mers wegen des per­ma­fros­tes), boden­gas­pro­ben neh­men, klei­nere ver­mes­sun­gen — sind wir nau­er­lich in die­ser gran­dio­sen land­schaft auch oft genug herum gewan­dert. und zu bewun­dern gab es viel (siehe pho­tos): der mit gros­sen, “bie­nen­wa­ben­ar­tig” ver­wit­ter­ten stei­nen bedeckte boden; glet­scher­tou­ren mit eisaxt und steig­ei­sen; “boul­der hop­ping” durch schmelz­was­ser­bae­che; halb mumi­fi­zierte see­hunde ent­de­cken, die irgend­wann mal (vor hun­der­ten? tau­sen­den? jah­ren) falsch abge­bo­gen sind und ueber 30 km ins lan­des­in­nere “gerobbt” sind; sich freuen wenn man mal grue­nes moos gefun­den hat; viel zu lange auf dem “poo bucket” sit­zen und in die nacht­sonne blin­zeln; der abso­lu­ten stille zuhoe­ren oder ein­fach nur ganz still daste­hen und gucken.  die tem­pe­ra­tu­ren waren dabei ganz schoen ange­nehm, tags­u­e­ber auch mal 6 grad in der sonne und “nachts” nur sel­ten etwas kael­ter als –5. mit all den war­men sachen kein pro­blem — mein zelt liess ich “nachts” immer offen, sonst waere ich in mei­nem schlaf­sack geschmol­zen. nur an eini­gen tagen gab es kraef­tige, kata­ba­ti­sche winde (kalte luft, die die tal­haenge hin­ab­fliesst) mit ent­spre­chend wind chill.  und gutes essen gab es auch, wenn auch einige zuta­ten mehr oder weni­ger deut­lich ueber dem ver­falls­da­tum waren (mehl 1998, nudeln 2002, usw…). aber was macht das schon — bes­ser als die schlit­ten­hunde zu essen. aus­ser­dem haben wir uns immer alle gut ver­stan­den, kei­ner hatte einen lager­kol­ler, es gab kei­nen streit und kei­ner hat sich das taschen­mes­ser in den ober­schen­kel gesteckt — das ist ja wich­tig bei sol­chen aktio­nen, bei denen man nicht ein­fach nach hause gehen kann.

unser Zeltplatz am Hughes-Gletscher (Vorsicht: Endmoraenen!)

unser Zeltplatz am Hughes-Gletscher (Vorsicht: Endmoraenen!)

Wanderung auf dem Hughes-Gletscher mit Blick auf das Matterhorn und dem Matterhorngletscher

Wanderung auf dem Hughes-Gletscher mit Blick auf das Matterhorn und dem Matterhorngletscher

Huch, das bin ja ich - auf dem Hughes-Gletscher

Huch, das bin ja ich — auf dem Hughes-Gletscher

mumifizierter "crabeater" Seehund

mumi­fi­zier­ter “cra­bea­ter” Seehund

"Scheiss"aussicht

Scheiss“aussicht

Blick Richtung Taylor-Gletscher, Beacon Valley & die gestreiften Riis Hills frueh um 3 Uhr bei seltener Windstille

Blick Richtung Taylor-Gletscher, Beacon Valley & die gestreif­ten Riis Hills frueh um 3 Uhr bei sel­te­ner Windstille

Achja, gearbeitet wurde auch noch...

Achja, gear­bei­tet wurde auch noch…

Und (leider) puenktlich wurden wir abgeholt

Und (lei­der) puenkt­lich wur­den wir abgeholt

nach knapp drei wochen, die wie im flug ver­gan­gen waren, wur­den wir aber wie­der abge­holt — mit dabei dies­mal 200l urin, zwei volle “poo buckets”, 300 kg boden­pro­ben und unver­gess­li­che ein­dru­ecke. teil 3 der geschichte hat noch ein paar auge­no­eff­ner parat, also neu­gie­rig bleiben.

südwärts! (teil 1)

By , 1. Februar 2010 00:20

zur abwechs­lung mal ein bei­trag von mir, der lei­der wohl eher infor­ma­tiv und weni­ger lus­tig wer­den wird als die vor­an­ge­gan­ge­nen posts. aber da herr rasa auch da mit sei­ner webmaster-autoritaet nicht tae­tig gewor­den ist, hoffe ich, dass ich damit auch durch­komme. es mues­sen ja auch die gries­gra­e­mi­gen und unlus­ti­gen men­schen in der welt eine stimme haben.

da war ich also mal wie­der unter­wegs. dank zweier zufa­elle (ein gebro­che­ner ruecken und die ver­luste meh­rer fin­ger beim rasen­ma­e­hen — das lass ich als war­nung fuer den som­mer gleich mal so ste­hen) gab es ploe­tz­lich noch “freie stel­len” fuer eine reise “aufs eis”, scott base, ross depen­dency, ant­ark­tis. und da sagt man natu­er­lich nicht nein. (was ich natu­er­lich doch erst­mal getan habe, siehe gries­gra­e­mi­ger und unlus­ti­ger mensch wei­ter oben). die auf­gabe war ein­fach — loe­cher in den kal­ten boden gra­ben und wie­der zuschuet­ten. und glaubt mir, dass kann ich gut!

der schnellste & ein­fachste weg nach unten, und da bin ich ganz oppor­tu­nist, geht mit der der us-luftwaffe, auch wenn das vielflieger-meilenkonto dabei in die roehre guckt. unpu­enkt­lich am 1.1. ging  es von crist­church, neu­see­land, los. nach inter­es­san­ten und sehr lau­ten 5 stun­den im fracht­raum der c-17 glo­be­mas­ter (film waeh­rend des flu­ges: “cargo”), lan­de­ten wir auf dem pega­sus run­way, auf dem staen­dig zuge­fro­re­nen teil der ross sea. und da die neu­see­la­en­di­sche scott base gleich neben der ame­ri­ka­ni­schen sta­tion mcmurdo liegt, wur­den wir von aes­serst freund­li­chen ame­ri­ka­nern (u.a. einer ver­dammt gutas­se­hen­den ame­ri­ka­ne­rin) abge­holt und auf der ein­zi­gen strasse der ant­ark­tis zur win­zi­gen scott base gfah­ren. waeh­rend in mcmurdo mehr als 1000 leute im som­mer leben und v.a. arbei­ten, kommt das gemuet­li­che scott base nie ueber 80 leute zur glei­chen zeit hin­aus. und aus­ser­dem ist sie gruen ange­malt, und das ist die farbe die man defi­ni­tiv hier ver­misst.  fast alle gebaeude sind mit­ein­an­der ver­bun­den, so muss man eigent­lich nie in die kaelte raus­ge­hen. das ist schon im som­mer sehr angen­hem, doch bei –50 grad im dunk­len win­ter bedankt man sich dafuer um so mehr. alles sieht hier sehr freund­lich aus, mcmurdo macht eher den ein­druck einer her­un­ter­ge­kom­me­nen “stadt” in alaska: grosse graue wohn­haeu­ser, container-abstellplaetze, oel– und treib­stoff­la­ger, hubschrauber-landeplaetze, ein klei­ner hafen und viel schwe­res geraet. aber ohne die ame­ri­ka­ner und ihre grosse basis gaebe es auch keine kiwis in die­sem teil der welt, der logis­tik­auf­wand waere ein­fach zu gross. die bauen lie­ber im gegen­zug drei nord­deut­sche windra­eder auf den nahe­ge­le­ge­nen berg und redu­zie­ren damit den oel­ver­brauch bei­der stationen.

Herzlich Wilkommen!

Herzlich Wilkommen!

scott base hat dabei auch alles was man so zum leben braucht — freund­li­che men­schen, bar, kan­tine, fit­ness­raum, tante emma laden, biblio­thek, wohn­zim­mer, schlaf­zim­mer, seis­mo­graph, iono­s­phae­ren­mess­ge­raet, wet­ter­sta­tion, kla­er­an­lage, bad und wc. gleich neben scott base steht auch gleich der schick­sals­berg der neu­see­la­en­der — mt. ere­bus, ein akti­ver vul­kan, sehr schoen anzu­se­hen, mit dem 1979 ein air new zea­land pas­sa­gier­flug­zeug mit ueber 250 leu­ten an bord kollidierte.

doch es gibt zwei wich­tige gru­ende hier nicht zu lange zu ver­wei­len, 1. das gute und reich­li­che essen macht einen nach spae­tes­tens einer woche bewe­gungs­un­fa­e­hig, und 2. das laengst ver­fal­lene dosen­bier in der bar. doch bevor es raus ins rich­tige aben­teuer geht,  muss man natu­er­lich erst­mal ein antarktis-ueberlebenskurs machen — auf­bauen der ver­schie­den zelt­ty­pen, camp ein­rich­ten und ueber­nach­ten im schnee, rich­ti­ges ver­wen­den der eisaxt und wie ueber­lebt man in mehr oder weni­ger hoff­nungs­lo­sen situa­tio­nen (ohne gleich die ponys essen zu muessen).

Polarzelt mit Mt. Erebus im Hintergrund

Polarzelt mit Mt. Erebus im Hintergrund

neben­bei geht man noch ein biss­chen wan­dern in der umge­bung. ein high­light ist dabei wohl der besuch einer huette, die vor mehr als hun­dert jah­ren der eng­li­sche polar­for­scher scott gebaut hat. alles ist in dem zustand belas­sen wur­den, wie es damals nach dem kata­stro­pha­len ende sei­ner suedpol-expedition ver­las­sen wurde. vor der tuer liegt ein nun schon 100 jahre toter see­hund, drin­nen das heuh fuer die ponys, keks­schach­teln und viel repa­ra­tur­be­du­erf­tige win­ter­klei­dung. die zustaende sind ein­fach so pri­mi­tiv, dass man sich fragt, wie men­schen hier meh­rere win­ter (!) ueber­lebt haben sol­len. das wuerde heute kei­ner mehr schaf­fen, dafuer sind wir alle zu weich geworden.

Die 100 Jahre alte Scott's Hut, McMurdo im Hintergrund, dazwischen (da ich ja weiss, dass es unter der Leserschaft einige Ostsee & Skandinvien-Fans gibt) der schwedische Eisbrecher "Oden".

Die 100 Jahre alte Scott’s Hut, McMurdo im Hintergrund, dazwi­schen (da ich ja weiss, dass es unter der Leserschaft einige Ostsee & Skandinvien-Fans gibt) der schwe­di­sche Eisbrecher “Oden”.

In Scott's Hut: Zurueckgelassene Ausruestung von Scott's letzter, tragischer Expedition

In Scott’s Hut: Zurueckgelassene Ausruestung von Scott’s letz­ter, tra­gi­scher Expedition

dage­gen hoert sich das heute alles an wie win­ter­ur­laub. und das stimmt irgend­wie auch. die 24h hel­lig­keit stoe­ren selt­sa­mer­weise auch nicht.

dann hiess es aber end­lich die war­men sachen packen, die ver­pfle­gung fuer das 3 woechige zel­ten zusam­men­su­chen, aus­ru­e­s­tung erga­en­zen und auf gutes hubschrauber-wetter hof­fen. mit zwei tagen ver­spae­tung ging es dann auch mit dem nagel­neuen euro­c­op­ter los — in das 30 flug-minuten ent­fernte tay­lor val­ley — einer der tro­ckens­ten orte der welt. doch dazu mehr im naechs­ten teil, falls ich dann noch schreib­rechte habe.

Suchbild

By , 30. September 2008 20:47

Dass die Welt der Wissenschaft nicht immer lang­wei­lig und humor­los sein muss, beweisst aus­ge­rech­net das Wissenschaftsmagazin “Nature”. Das ist die Zeitschrift, bei der die poten­ti­el­len Autoren (Wissenschaftler!) oft keine mie­sen Tricks aus­las­sen, um auch mal drin ste­hen zu kön­nen. Die aktu­elle Ausgabe zeigt auf dem Cover zwei Männer (ver­dammt, woher kenne ich die?), auf der letz­ten Seite Werbung (aber die kenn ich, glaub ich, von der Hundewiese).

Wer zuerst zehn Unterschiede fin­det, hat es ein­fach mal drauf (Preise gibt es keine, Stichwort Bankenkrise).

Kleine Hilfe für den Einstieg: Mikrofon!

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By , 20. Juli 2008 14:33

Hier mal wie­der ein musi­ka­li­scher Leckerbissen, dies­mal aus der Sesamstraße. Von all dem media­len Müll, der oft genug zu uns über den gro­ßen Teich schwappt, ist ja die Sesamstrasse (mit der Unterstützung der Muppets) doch ganz fein. Das Lied kennt man viel­leicht, Feist — 1234, aber nicht so. Da möchte man fast noch­mal Kind oder Krümelmonster sein. Und schön mit­sin­gen, ähh, mitzählen!

Warum trat eigent­lich nie Wolfgang “Lippi” Lippert oder Inka im Spielhaus auf?

Sir Edmund Hillary

By , 11. Januar 2008 19:35

R.I.P.

1919 (Tuakau) — 2008 (Auckland)

We have kno­cked the bas­tard off”

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