Was lange währt..

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By , 17. März 2011 00:30

Juchu, es ist so weit. Der erste der bei­den 2007 im Rahmen des unbe­strit­ten ambi­tio­nier­tes­ten Leipziger Untergrund-Filmprojekts ent­stan­de­nen Liebhaberwerke fei­ert end­lich seine wohl­ver­diente Premiere: Am Freitag Abend um 20 UHR im Luru-Kino!!
(Das ist direkt auf dem Spinnerei-Gelände, Spinnereistr. 7 in 04179 Leipzig.)

Meine Damen und Herren, wäh­rend andere nur von ihnen träu­men,
haben wir für Sie die wah­ren Stars. Sehen und bestau­nen Sie:

Alexander John als “Mark“
Max Rohmer als “Tankwart“
Janet Keil als “Irene Kesselkübel“
Daniela Rieksneuwöhner als “die geheim­nis­volle weise Frau“
Marion Quitz als “Frau Messerschmidt“
Jule aus Berlin als “Hellen“
Sophia Pohle als “Hand von Hellens Freundin”

Und zu mei­ner gro­ßen Freunde, in Rolle sei­nes Lebens:
Stefan Geiszler als see­lisch ver­wirr­ter “Jesus-Freak”

Sie alle spie­len für uns in einer feder­leich­ten Komödie: “Der Leichtsinn

ps: Es wer­den neben dem hier bewor­be­nen Meilenstein ins­ge­samt noch 3 wei­tere Kurzfilme vor­ge­führt, davon soll an die­ser Stelle vor allem “Ich Selbst” von Karl-Friedrich König Erwähnung fin­den. Inspiriert wurde der Regisseur von dem Soziologen Goffman und sei­nem Klassiker das »Theater des Alltags« über unsere all­täg­li­che Selbstdarstellung im sozia­len Umfeld.

pps: Das ist für alle außer der groß­ar­ti­gen Janet Keil, durch deren maß­geb­li­che Unterstützung das alles erst mög­lich gewor­den ist. Bitte lest den fol­gen­den Text nur, wenn ihr nicht Janet seid. Vielen Dank.

eiD emliF negnaf hcilt­ne­gie tsre mu 03:02 rhU na. rebA stie­reb ba 02 rhU tleips red eted­an­geb reki­suM iij­neK ihsi­noK kisuM-eviL rüf hcue. dnU reniek ssiew, eiw egnal eid netraK neh­cier, liew eid lhaznA red eztälP na meseid dnebA gnerts trei­ti­mil tsi.

ppps: Der Film befin­det sich gegen­wär­tig noch immer in der Postproduktion. Bis Freitag wer­den also selbst die unmit­tel­bar Beteiligten den Film noch nicht gese­hen haben.
NATÜRLICH WIRD DER REGISSEUR BEI DER URAUFFÜHRUNG ZUGEGEN SEIN.
AUSSERDEM HABEN AUCH FAST ALLE DARSTELLER IHR ERSCHEINEN ZUGESICHERT.

Ach ja? (Morgenstund)

By , 7. Januar 2011 12:56

München/beton k

By , 29. Dezember 2010 05:23

Wer da sagt Schön
schafft zugleich Unschön.
Wer da sagt Gut
schafft zugleich Ungut.
Sein bedingt Nichtsein,
Schwer ergänzt Leicht,
Lang bemisst Kurz,
Hoch erzeugt Niedrig,
Laut bestimmt Leise,
Jetzt folgt Einst.

Ich ziehe durch die Strassen bis nach Mitternacht.
Hab das frü­her auch gerne gemacht.
Ich brauch dich, dafür nicht.
Ich sitz am Tresen trinke noch ein Bier.
Früher waren wir oft gemein­sam hier.
Das macht mir, macht mir nichts.
Gegenüber sitzt ein Typ wie ein Bär.
Ich stell mir vor wenn das dein neuer wär.
Das juckt mich, über­haupt nicht.

Weil die Paten um den Braten baten,
taten Puten wir den Paten bra­ten.
Konnten Paten Putenbraten bie­ten,
weil wir Puten — wie die Paten baten — brieten.

Waisenkind

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By , 30. November 2010 21:05

its up to you

Sigâlaka oder Montag

By , 25. November 2010 04:11

Schäfer: Maltox, mein Sohn. Häng die Fledermaus doch nicht an die­sen Haken.
Es sind noch so viele andere frei. Gestern hat­ten wir uns zum Spaziergang ver­ab­re­det.
Immerhin streifst du nicht mehr mit der Nase vorne weg.

Haschi: Soll ich dir mal was Lustiges erzäh­len?
Schäfer: Ist es denn lus­tig?
Haschi: Nein.
Schäfer: Nein.

Haschi: Ich frage mich, was ges­tern mein Karma hätte befle­cken kön­nen.
Schäfer: Es sind derer 4 — das Töten von Lebewesen, Diebstahl, Ehebruch und Lüge.

Haschi: Sage mir, oh sage mir, sage mir, warum.
Schäfer: Aus Willen, aus Hass, aus Verblendung oder/und Feigheit.

Haschi: Dann ist ein Freund, der nur wie ein Freund sich gibt, mein Feind?
Schäfer: Der, der nur nimmt (er nimmt nur, er for­dert für wenig viel, er tut nur etwas, wenn anders für ihn dar­aus ein Nachteil erwächst, er dient sei­nem Freund nur aus Eigennutz), der, der in Worten der Größte ist (er redet über seine ver­gan­ge­nen Großtaten, er redet über zukünf­tige Großtaten, er sym­pa­thi­siert mit Nutzlosem, gegen­wär­ti­gen Aufgaben geht er aus dem Weg), der Schmeichler (er lobt ins Gesicht Schlechtes und Gutes, hin­ter dem Rücken schimpft er), der Gefährte auf dem Wege abwärts (er ist Saufkumpane, er ist Kumpane beim Herumstreunen, er ist Kumpane bei Festveranstaltungen, er ist Kumpane beim Würfelspiel), ist nicht echt.

Haschi: Wer, tral­lali und tral­lala, ist es dann?

Schäfer: Der Hilfsbereite (er hütet den Nachlässigen, er hütet des Nachlässigen Hab und Gut, dem Freund in Gefahr bie­tet er Zufluch, wenn etwas zu tun oder zu geben ist, tut oder gibt er dop­pelt so viel wie er gebe­ten wurde), der Freund in Freud und Leid (er erzählt dem Freund seine Geheimniss, er behält die Geheimnisse des Freundes für sich, im Unglück ver­läßt er sei­nen Freund nicht, er gibt sein Leben für sei­nen Freund), der, der einem sagt, was nütz­lich ist (von Bösem hält er ab, zu Gutem hält er an, er sagt einem, was man noch nicht weiß, er erklärt einem den Weg in einen Himmel), der Mitleidige (er freut sich nicht über Mißgeschick, er freut sich über Wohlergehen, wenn einer über den Freund Böses sagt, wehrt er ab, wenn einer über den Freund Gutes spricht, lobt er).

Haschi: (schnarcht)

Schäfer: Maltox, mein Neffe? Jetzt hängt die Fledermaus ja doch am Haken.
Haschi: Gäbe es einen, der frei ist, dann nähme ich ihn. Gehen wir spa­zie­ren?
Schäfer: Streifst du dann wie­der vorne weg?
Haschi: Ist ja lus­tig, dass du mich das fragst.
Schäfer: So war es durch­aus auch gemeint.

Haschi: Eine Primel!
Schäfer: Mitnichten. Gib mir deine Stiefel.

Don’t kill the baby!

By , 21. November 2010 22:29

Demnächst wer­det ihr an die­ser Stelle abstim­men kön­nen, ob ich mir ein Bier auf­ma­che oder nicht. Aber vor­her ist das kleine Wiggles dran: Baby Wiggles soll leben!

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By , 13. November 2010 04:33

Bist du ein­mal trau­rig und allein, gewöhn dich dran, es wird bald immer so sein.

Und triffst du einen Mensch, der dich ver­steht, der dir gefällt, dann warts bloß ab, wie lang er wirk­lich zu dir hält.

Und bist du mal ver­zagt und fin­dest keine Ruh, dann kommt bestimmt ein Unglück noch mit dazu.

Und wenn in tiefs­ter Nacht ein böser Traum dich plagt, so kommt doch ganz bestimmt bald ein neuer, trü­ber Tag.

Und fühlst du den Moment lang so was wie Glück, auch das geht schnell vor­bei und es kommt auch nicht zurück.

Text: Christiane Rösinger

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