Category: experimente

Über Bleicherode nach Rio

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By , 15. Juni 2014 20:19

Mit gro­ßen Erwartungen flo­gen wir nach Rio in den Harz, um bei dem legen­dä­ren 33. Vogelberglauf von Bleicherode teilzunehmen.

Tag 1: Zuvor woll­ten wir uns mit lan­des­ty­pi­schen Spezialitäten stär­ken. Schon bei der Entzündung des Holzkohlengrills ent­täusch­ten die ers­ten Teilnehmer. Zum Glück waren aber noch Echte Thüringer Jungs anwe­send, die mit ural­tem Wissen aus ver­gan­ge­nen Generationen die Glut entfachten.

Tag 2: Eine Streckenbegehung des Berglaufs warf Fragen auf. Ein jeder ver­mel­dete spon­tan auf­tre­tende Verletzungen. Um uns abzu­len­ken besuch­ten wir den Affenpark in Straußberg.

Tag 3: Endlich war es soweit. Der große Tag war gekom­men. Unwahrscheinlicherweise erreich­ten alle Läufer das Ziel und eine über­schwäng­li­che Freude herrschte in der gesam­ten Mannschaft. Fast alle Team-Mitglieder erreich­ten einen Platz auf Treppchen. Getrübt wurde das fan­tas­ti­sche Mannschaftsergebnis jedoch von der Tatsache, dass einer unse­rer eigent­lich bes­ten Läufer auf gan­zer 20-Kilometer-Linie ver­sagte und kei­nen Podestplatz errang. Hier muss Selbstkritik geübt wer­den und eine Analyse fol­gen, ob das Mitglied noch dau­er­haft einen Platz in unse­rem Team ver­dient hat. Der Rest fliegt der­weil nach Rio.
Eine anschlie­ßende Wanderung zur Löwenburg run­dete den Tag ab.

#püppilookingatanimals

By , 12. Mai 2014 21:28

Hungernd aus dem Winterschlaf gepur­zelt mach­ten wir uns in Richtung Zoo zu Halle auf; in dem sagen­um­wo­ge­nen Land der Frühausfteher. Zur Vorbereitung wetzte die prä­mierte Blutrauschbestie Le Püppi im Vorfeld ihre Fang– und Reiß-Zähne, um den soge­nann­ten Großwildkatzen mal zu zei­gen, wo der Leipziger Hammer hängt. Am Ende war es viel­leicht die ganze Aufregung oder die über­große Auswahl an Beute, so dass wir uns für nichts zum Jagen ent­schlie­ßen konn­ten und ledig­lich mit ein paar müden Happen Crêpe und Bratwurst im Magen wie­der heim­fuh­ren. Halle, wir kom­men wie­der. Dann aber wirklich.








hauptsache der junge ist gesund

By , 6. Januar 2012 19:01

28.01. Nachtrag

Es gibt offen­sicht­lich bür­ger, die gerne an der inter­net­abstim­mung teil­neh­men möch­ten, aber kein eige­nes inter­net besit­zen. Aus einer krea­ti­ven ver­zweif­lung her­aus eint­wi­ckeln sie die tolls­ten ideen, um sich in die abstim­mung hin­ein­zu­mo­geln (siehe beweis­foto von heute um 12:07 uhr).

Und das alles, nur um den begehr­ten duft­baum zu gewinnen.

~~~

06.01. Originalmeldung

Wir haben ein neues zweit­kind! Der stolze papa hat ein paar Fotos des klei­nen geknipst (man hofft instän­dig, dass es noch einen wachs­tums­schub bekommt). Taufgeschenke oder ähn­li­ches sind immer herz­lichst willkommen.



Doch die freude nach der sturz­ge­burt währte lei­der nicht allzu lange. Bald dar­auf began­nen näm­lich die erzie­hungs­be­rech­tig­ten unschöne aus­ein­an­der­set­zun­gen über den zu ver­ge­be­nen namen aus­zu­fech­ten. Trotz reich­lich blut und trä­nen, man konnte keine güt­li­che eini­gung erzie­len. Aus die­sem grund bist du jetzt als reprä­sen­tant unse­res vol­kes gefragt. Gib deine stimme für den bes­ten namen ab und wähle weise!
PS: Solltest du einen unge­wöhn­li­chen krea­tiv­schub erlei­den, dann poste im kom­men­tar­be­reich einen eige­nen namens­vor­schlag. Nach prü­fung wird die­ser gerne in die umfrage auf­ge­nom­men. Wer an der umfrage teil­nimmt und bis hier­her tap­fer gele­sen hat, hat außer­dem die mög­lich­keit, einen tol­len preis zu gewin­nen. Als sen­sa­tio­nelle gewinne win­ken:
3.platz: ein gebrauch­ter duft­baum (art vanille oder ähn­lich)
2.platz: ein ori­gi­nal lamm­fell lenk­rad­be­zug (aus haus­ei­ge­ner pro­duk­tion)
1.platz: eine exklu­sive rund­fahrt in einer sil­ber­nen klein­raum­li­mou­sine inkl. einer fla­sche premium-sekt (faber oder ähn­lich)
Teilnahmebedingungen: Verwandte, bekannte sowie der rechts­weg kön­nen gerne teil­neh­men, sind aber lei­der vom gewinn ausgeschlossen.

Wie soll das Neue hei­ßen? (Max. drei Antworten gleich­zei­tig möglich)

  • Bilutschi (33%, 55 Stimmen)
  • Kim Jong-il (25%, 42 Stimmen)
  • Stahlin (22%, 36 Stimmen)
  • Lui (17%, 28 Stimmen)
  • Erwin (15%, 25 Stimmen)
  • Jochen (13%, 22 Stimmen)
  • Ole (11%, 19 Stimmen)
  • Horst-Valentin (10%, 17 Stimmen)
  • Jan-Josef (10%, 16 Stimmen)
  • Eugene [yu:‘dji:n] (10%, 16 Stimmen)
  • Bert (1%, 1 Stimmen)

User gesamt: 167

lädt ... lädt …

Waisenkind

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By , 30. November 2010 21:05

its up to you

Don’t kill the baby!

By , 21. November 2010 22:29

Demnächst wer­det ihr an die­ser Stelle abstim­men kön­nen, ob ich mir ein Bier auf­ma­che oder nicht. Aber vor­her ist das kleine Wiggles dran: Baby Wiggles soll leben!

telefonieren kann er inzwischen auch

By , 24. Oktober 2010 18:00

guenter

Auch wenn ich mich eine nicht uner­heb­li­che Zeit dage­gen gewehrt habe, so musste ich schließ­lich doch dem bedroh­lich wach­sen­den Konsumwunsch nach­kom­men und so ein unge­mein nütz­li­ches Smartphone kau­fen.  Nun ja, es sollte  kein modi­sches Kernobstgewächs sein, des­sen über­teu­erte Produkt– und Tarifpolitik ich gar nicht mag. Nach ein wenig Stöbern hatte ich ein Nokia im Einkaufswagen. Eigentlich sollte es nicht wie­der ein Nokia sein. Doch da gab es diese Killerapplikation im Handy: das Navigationsgerät, wel­ches mit kos­ten­lo­sen Europakarten aus­ge­rüs­tet sein sollte. Als das kleine Schwarze zu Hause ankam, wurde es lie­be­voll auf “Günter” getauft und im Familienkreis will­kom­men geheißen.

Kinder, wie die zeit ver­fliegt; nun sind wir schon zwei Monate glück­lich zusam­men. Gut, der kleine Günter will sich bestän­dig ins Internet ein­wäh­len. Ich gab dem Drängen schließ­lich nach (anti­au­to­ri­täre Erziehung) und buchte für ihn noch eine Internetflatrate dazu. Wenn ich mit dem Günter drau­ßen viel herum tobe, wird er doch ziem­lich schnell hung­rig und schreit wild piep­send nach einer Steckdose. Das Internet als auch das Navigationsgerät rei­ßen den Akku nach weni­gen Stunden ganz ordent­lich runter.

Aber ansons­ten bin ich nach einer gewis­sen Eingewöhnung ganz glück­lich mit dem klei­nen Rülpser. Wenn man das Navi ein­mal instal­liert und kapiert hat, ist es doch unge­mein nütz­lich. Das Internet ist meis­tens ganz flott und das E-mail schrei­ben sowie nor­ma­les tele­fo­nie­ren klappt inzwi­schen auch ganz anstän­dig. Einige nütz­li­che und viele unnütze kleine Programme (Apps) gibts im Nokia eige­nen ovi-store, auch wenn die Menge und Qualität nicht an die Shops von Apple und Android heran zurei­chen ver­mö­gen. Aber dafür, dass mich der ganze Spaß keine 140 Euro gekos­tet hat, bin ich schon ein biss­chen glücklich.

Ich glaub, wir behal­ten uns noch eine Weile.

Die zarten Brüste einer Zwölfjährigen

By , 27. Januar 2010 05:03

Selbst wenn ich wollte, so könnte ich doch nie erklä­ren,
wie zucker­süß und kost­bar ihr mir seid.
Weil schnöde Worte mei­nem Entzücken nicht beschrei­ben kön­nen,
so viele Jahre schon.

Wie ihr euch mit wohl­ge­form­ten, fre­chen Nippeln,
zwei duf­ten­den, fri­schen Knospen gleich,
die sich im Takt der Schritte wie­gen wogen,
und dann mit keckem Witz nach vorne recken,
wohl­tu­end abhebt vom rei­zen­den, herr­li­chen Leib.

Ihr ver­ruch­ten Dinger!
Wie gern würd ich euch mit mei­nen Lippen lieb­ko­sen,
mit flin­ker Zunge eure Formen prei­sen und sau­gend mich
darin verlieren.

Doch das geht nicht. Unerreichbar seid ihr gar.

Das erkannte ich, als ich, euch lie­be­voll betrach­tend,
auf­schrak, weil das Zimmer du betra­test und mich anstarr­test,
bis du auf ein­mal spöt­tisch lächelnd zu mir sag­test:
“Wahrhaftig, du hast die zar­ten Brüste einer Zwölfjährigen.”

Und ich dir trot­zig ent­geg­nete: “Und wenn schon?“
Wohl wis­send der Erkenntnis die­ser bei­spiels­lo­sen Pracht:

Niemals wie­der im Leben werde ich so jung und schön wie heute sein!

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