Über Bleicherode nach Rio

Von , 15. Juni 2014 20:19

Mit gro­ßen Erwartungen flo­gen wir nach Rio in den Harz, um bei dem legen­dä­ren 33. Vogelberglauf von Bleicherode teilzunehmen.

Tag 1: Zuvor woll­ten wir uns mit lan­des­ty­pi­schen Spezialitäten stär­ken. Schon bei der Entzündung des Holzkohlengrills ent­täusch­ten die ers­ten Teilnehmer. Zum Glück waren aber noch Echte Thüringer Jungs anwe­send, die mit ural­tem Wissen aus ver­gan­ge­nen Generationen die Glut entfachten.

Tag 2: Eine Streckenbegehung des Berglaufs warf Fragen auf. Ein jeder ver­mel­dete spon­tan auf­tre­tende Verletzungen. Um uns abzu­len­ken besuch­ten wir den Affenpark in Straußberg.

Tag 3: Endlich war es soweit. Der große Tag war gekom­men. Unwahrscheinlicherweise erreich­ten alle Läufer das Ziel und eine über­schwäng­li­che Freude herrschte in der gesam­ten Mannschaft. Fast alle Team-Mitglieder erreich­ten einen Platz auf Treppchen. Getrübt wurde das fan­tas­ti­sche Mannschaftsergebnis jedoch von der Tatsache, dass einer unse­rer eigent­lich bes­ten Läufer auf gan­zer 20-Kilometer-Linie ver­sagte und kei­nen Podestplatz errang. Hier muss Selbstkritik geübt wer­den und eine Analyse fol­gen, ob das Mitglied noch dau­er­haft einen Platz in unse­rem Team ver­dient hat. Der Rest fliegt der­weil nach Rio.
Eine anschlie­ßende Wanderung zur Löwenburg run­dete den Tag ab.

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