der leichtsinn

Von , 9. November 2011 22:04

Nachdem es zuletzt hin­ter vor­ge­hal­te­ner hand unschöne kri­tik gegen die angeb­lich über­hand neh­men­den rei­se­be­richte gab, wird es zeit für etwas ganz anderes.

Die ganz alten leser die­ses qua­li­täts­blog erin­nern sich viel­leicht noch an das jahr 2007. Da gab es doch die­ses film­pro­jekt von den zwei auf­stre­ben­den jun­gen künst­lern. Nach eupho­ri­schen dreh­ta­gen zogen sich herr tei­chert und herr geiß­ler zum schnei­den in die dun­kel­kam­mer zurück und kehr­ten von dort nie wie­der zurück. Die zeit ver­strich, doch die künst­ler blie­ben ver­schol­len. Aus geschich­ten wur­den legen­den, und irgend­wann im zuge der finanz­krise ver­gaß die welt sie ganz.

Doch anno 2011 geschah etwas unvor­stell­ba­res. Mit rau­sche­bart trat einer der hel­den aus der dun­kel­heit her­vor und tas­tete sich mit zit­tern­den hän­den an das tages­licht zurück. Und er hielt etwas glän­zen­des in sei­nen hän­den. Nicht wenige mein­ten, der mes­sias wäre wie­der­ge­kehrt. Doch es war noch viel wun­der­vol­ler. Der alte mann hatte die längst ver­lo­ren geglaub­ten fil­me­rol­len bei sich. Jene ver­schol­le­nen film­auf­nah­men! Und sie waren sogar fix und fer­tig geschnit­ten worden.

Durch glück­li­che fügun­gen des schick­sals bin ich an eine die­ser rol­len her­an­ge­kom­men. Und des­halb prä­sen­tiert nachtspieler.de nun vol­ler stolz das fil­mi­sche monu­men­tal­werk: DER LEICHTSINN.

Vorhang auf!

Der Leichtsinn from Eins Zwei on Vimeo.

Viele Steine, müde Beine, Aussicht keine

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Von , 23. Oktober 2011 19:37

Reisenotizen
Helden wie wir bestei­gen das deut­sche hoch­ge­birge (mys­ti­scher und ganz übler bro­cken im harz) selbst­ver­ständ­lich nicht bei eitel son­nen­schein, son­dern zur schlimms­ten sturm-, regen– und nebel­zeit. Nachdem es anfangs noch ganz froh­ge­mut mit einem lied­chen auf den lip­pen ste­tig auf­wärts ging, holte uns als­bald die hölle des ber­ges ein. Je wei­ter wir auch lie­fen und schließ­lich hum­pel­ten, der ret­tende gip­fel rückte in immer wei­tere ferne. Im Himalaya kann die unwirk­lich­keit auch nicht schlim­mer sein. Ab einem gewis­sen punkt geht es nur noch um das blanke über­le­ben. Schrecklicher Hunger über­kam uns. So nag­ten wir an den her­um­lie­gen­den kno­chen von unglück­li­chen berg­stei­gern. Und als wir schon bar aller hoff­nung waren und nur noch schla­fen woll­ten, sahen wir ein licht in dunk­ler nacht. Mit aller­letz­ter kraft steck­ten wir unsere erfro­re­nen zehen in die ruck­sä­cke und zogen uns halb krie­chend zug um zug zum gip­fel hoch. Schließlich ange­kom­men, streck­ten wir die fäuste den alten göt­tern ent­ge­gen. Wir waren da gelan­det, wo noch nie zuvor ein mensch gewe­sen war. Naja. Fast.



telegramm aus venedig

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Von , 7. September 2011 18:45

Verschollene vene­dig­pho­tos auf­ge­fun­den — stop — exklu­sive ver­öf­fent­li­chung — stop - pho­tos konn­ten bis­her erin­ne­run­gen nicht zuge­ord­net wer­den — stop — zum start bitte nach­fol­gen­des photo berüh­ren - stop -

Vorrei una birra

Von , 10. August 2011 12:23

Wir sind dann mal weg. Wiederkehr in zwei wochen… eventuell.

Wir sind wieder da!

Von , 20. Juli 2011 17:38

In den letz­ten wochen wurde der kleine nacht­spie­ler immer wie­der erfolg­reich von üblen tro­ja­ni­schen pfer­den unter­wan­dert. Irgendwann wurde es selbst gott­va­ter google zu bunt und er sperrte das kleinod vom inter­net aus. Also habe ich letzte nacht alle fins­te­ren gestal­ten aus der stadt gewor­fen, die stadt­mau­ern erhöht und das tor ver­stärkt. Gottvater google gab nach prü­fung der per­ga­mente wie­der grü­nes licht. Und hier ist es wie­der: das fami­liäre qua­li­täts­blog nacht­spie­ler in alter und neuer pracht.

Und dann waren noch wir da. Weilwegen ungnade des all­mäch­ti­gen eben aus­nahms­weise ein­mal auf der bösen seite der woh­nungs­tür.  Wir waren viel unter­wegs. Der andré hatte sich schon halb davon geschli­chen. Unverhofft kam dann aber noch caro dazu. Wir beschlos­sen spon­tan, mit­ten in den schul­fe­rien das neue gond­wa­na­land im leip­zi­ger zoo zu entern. Wir sind ja sowas von genial, manch­mal. Ein expe­di­ti­ons­teil­neh­mer bemerkte, dass das gond­wa­na­land haupt­säch­lich aus bau­markt­pflan­zen bestünde. Wir spiel­ten such­bild nach tie­ren. Ich habe zwei gezählt. Dafür gab es unzäh­lig viele frei­lau­fende kleine und große homo sapi­ens (sapi­ens) zu bestaunen.


Abends schloss sich dann noch skorbut-jürgen uns pira­ten an.


Mit grog und dem motto “Die meis­ten revo­lu­tio­nen sind mir zu radi­kal” been­de­ten wir den abend schließ­lich bei frau krause.

Und jetzt ist wie­der ruhe im dschun­gel ein­ge­kehrt. Schick wars. Arr!

The man from down under

Von , 3. Juli 2011 21:32



family business / heimatbesuch

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Von , 1. Juni 2011 00:55



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