über den dächern von leipzig

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Von , 27. Mai 2011 15:50

In leip­zig sind bekannt­lich aus­ge­wach­sene interflug-tierchen erfolg­reich an urbane boden­nähe hab­itu­iert wor­den. Zwei präch­tige exem­plare konnte ich als ein­win­ker getarnt vor die kame­ra­l­inse bekom­men. Sie sind ja so schreck­lich scheu.




Hamburg — stadt im norden

Von , 11. April 2011 22:12

“Mach mal wie­der einen nachtspieler-eintrag! Das nervt näm­lich lang­sam hier.”

Naaaaaa gut. Zumindest ein paar fotos gibts als appe­ti­zer — irgendwie.

Ich war nach ein­jäh­ri­ger absti­nenz wie­der in ham­burg. Doch dies­mal war ich nicht in dienst­li­cher mis­sion unter­wegs — die zei­ten sind vor­bei, seit ich rent­ner bin — son­dern ich war rein zum ver­gnü­gen an der küste. Wir besuch­ten dann auch den dom, den max, hagen­becks tier­park und hagen­becks tro­penaqua­rium.
Achtung, es fol­gen nun fotos!


Auch die alte wir­kungs­stätte wurde besucht — sie war mit­un­ter durch eine steife briese arg gebeu­telt. Das letzte foto zeugt von tem­po­rä­ren schä­den. Doch der alte und neue mann auf der brü­cke hält unbe­irrt kurs. Wünschen wir ihm glück auf sei­nen reisen.

Was lange währt..

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Von , 17. März 2011 00:30

Juchu, es ist so weit. Der erste der bei­den 2007 im Rahmen des unbe­strit­ten ambi­tio­nier­tes­ten Leipziger Untergrund-Filmprojekts ent­stan­de­nen Liebhaberwerke fei­ert end­lich seine wohl­ver­diente Premiere: Am Freitag Abend um 20 UHR im Luru-Kino!!
(Das ist direkt auf dem Spinnerei-Gelände, Spinnereistr. 7 in 04179 Leipzig.)

Meine Damen und Herren, wäh­rend andere nur von ihnen träu­men,
haben wir für Sie die wah­ren Stars. Sehen und bestau­nen Sie:

Alexander John als “Mark“
Max Rohmer als “Tankwart“
Janet Keil als “Irene Kesselkübel“
Daniela Rieksneuwöhner als “die geheim­nis­volle weise Frau“
Marion Quitz als “Frau Messerschmidt“
Jule aus Berlin als “Hellen“
Sophia Pohle als “Hand von Hellens Freundin”

Und zu mei­ner gro­ßen Freunde, in Rolle sei­nes Lebens:
Stefan Geiszler als see­lisch ver­wirr­ter “Jesus-Freak”

Sie alle spie­len für uns in einer feder­leich­ten Komödie: “Der Leichtsinn

ps: Es wer­den neben dem hier bewor­be­nen Meilenstein ins­ge­samt noch 3 wei­tere Kurzfilme vor­ge­führt, davon soll an die­ser Stelle vor allem “Ich Selbst” von Karl-Friedrich König Erwähnung fin­den. Inspiriert wurde der Regisseur von dem Soziologen Goffman und sei­nem Klassiker das »Theater des Alltags« über unsere all­täg­li­che Selbstdarstellung im sozia­len Umfeld.

pps: Das ist für alle außer der groß­ar­ti­gen Janet Keil, durch deren maß­geb­li­che Unterstützung das alles erst mög­lich gewor­den ist. Bitte lest den fol­gen­den Text nur, wenn ihr nicht Janet seid. Vielen Dank.

eiD emliF negnaf hcilt­ne­gie tsre mu 03:02 rhU na. rebA stie­reb ba 02 rhU tleips red eted­an­geb reki­suM iij­neK ihsi­noK kisuM-eviL rüf hcue. dnU reniek ssiew, eiw egnal eid netraK neh­cier, liew eid lhaznA red eztälP na meseid dnebA gnerts trei­ti­mil tsi.

ppps: Der Film befin­det sich gegen­wär­tig noch immer in der Postproduktion. Bis Freitag wer­den also selbst die unmit­tel­bar Beteiligten den Film noch nicht gese­hen haben.
NATÜRLICH WIRD DER REGISSEUR BEI DER URAUFFÜHRUNG ZUGEGEN SEIN.
AUSSERDEM HABEN AUCH FAST ALLE DARSTELLER IHR ERSCHEINEN ZUGESICHERT.

talk nerdy to me

Von , 27. Februar 2011 17:15

Jetzt kommt u.a. all­seits belieb­tes tech­nik­ge­döhns. Hippies und welt­re­vo­lu­tio­näre wer­den um nach­sicht gebeten.

Nachdem ich mich vor eini­ger zeit leicht­sin­ni­ger­weise ziem­lich posi­tiv über mein dama­li­ges smart­phone geäu­ßert habe, hat sich tat­säch­lich jemand auf­grund mei­ner emp­feh­lung ein sol­ches gerät zuge­legt. Um wei­te­ren scha­den abzu­wen­den, ziehe ich hier­mit meine emp­feh­lung von damals zurück. Lediglich ein spende aus finn­land im sechs­stel­li­gen bereich lie­ßen mich damals zu die­sen aus­sa­gen hin­rei­ßen. Anders kann ich mir das alles nicht mehr erklä­ren.
Tatsächlich habe ich seit eini­gen mona­ten meine liebe zu smart­pho­nes aus dem hause htc mit dem google betriebs­sys­tem android ent­deckt. Speziell das desire (lie­be­voll “desiré” genannt) hat meine volle zunei­gung. Bis auf wider­ruf spre­che ich eine unein­ge­schränkte emp­feh­lung für htc aus. Kauft doch was ihr wollt!

Lego war schon als kind ziem­lich cool. Der haken bestand jedoch darin, dass jedes noch so impo­sante bau­werk limi­tiert war, weil die anzahl der bau­steine limi­tiert waren. Wirklich impo­sant konnte ich mich nie aus­to­ben. Und dann nahm der bru­der auch noch teile weg, was wie­derum zu üblen rau­fe­reien füh­ren konnte.
Doch mir konnte nun gehol­fen wer­den. Seit eini­ger zeit gibt es näm­lich mine­craft. Dieses klötz­chen­bau­spiel für den pc ist so ein biss­chen wie lego trifft robin­son cru­soe. Man ist in einer rie­si­gen welt, in der man u.a. bäume fäl­len, getreide anbauen, kohle schür­fen und werk­zeuge her­stel­len kann. Das ganze folgt einem logi­schen mus­ter und die res­sour­cen sind nahezu unend­lich. Doch sollte man bis spä­tes­tens zum ein­bruch der däm­me­rung einen unter­schlupf gebaut haben. Denn dann kom­men die mons­ter. Ziemlich cool.

TV-Serien, die mich beein­druck haben:
Die fan­tas­ti­sche bbc-serie “sher­lock” (der clou, das hol­mes und wat­son in der gegen­wart ermit­teln, funk­tio­niert bes­tens) hat einen haken: sie hat bis­her nur drei fol­gen. Hoffe auf nach­schub.
Und dann hat es mir die ame­ri­ka­ni­sche sit­com “the big bang theory” über ner­dige wis­sen­schaft­ler hef­tigst ange­tan. Jedes kli­schee wird intel­li­gent und sym­pa­thisch durch den kakao gezo­gen. Bazinga!

alt wie ein baum

Von , 18. Februar 2011 17:20

Es gibt so einige posi­tive aus­wir­kun­gen des ste­ti­gen älterwerdens.

Doch ich muss jetzt geste­hen, bis auf die tat­sa­che, dass man unbe­grenzt unend­li­che men­gen von lega­li­sier­ten dro­gen zu sich neh­men darf, ist mir in der letz­ten hal­ben stunde rein gar nichts posi­ti­ves zu der stei­len these ein­ge­fal­len. Vielleicht ist dies auch nur so so eine flos­kel, die man halt so sagt, wenn man älter wird. Aber wor­auf wollte ich nun eigent­lich hinaus?

Es gibt aber auf jeden fall eine erheb­li­che menge an wis­sen­schaft­lich nach­ge­wie­se­nen nega­ti­ven aus­wir­kun­gen des älter­wer­dens. Und eine davon ist die tat­sa­che, dass einem geliebte freunde zeit­weise, für län­ger oder auch für immer aus dem per­sön­li­chen blick­feld ent­schwin­den. Sicherlich, als wir frü­her noch in über­schau­ba­ren dorf­ge­mein­schaf­ten gelebt hat­ten, waren diese pro­bleme nicht wirk­lich vor­han­den. Aber im zuge der indus­tria­li­sie­rung ist es üblich gewor­den, dass man zeit sei­nes lebens nur noch wenige leute für eine län­gere zeit um sich ver­sam­melt hat. Spätestens nach der schule geht man getrennte wege und muss müh­sam im stu­dium oder im beruf neue weg­be­glei­ter suchen. Und wech­selt man die arbeits­stelle oder been­det sein stu­dium, kom­men neue soziale her­aus­for­de­run­gen auf den moder­nen homo sapi­ens zu. Menschen, die einem wich­tig gewor­den sind, ver­schwin­den ein­fach so aus dem blick­feld, bis  man fast mei­nen könnte, sie wären nie da gewe­sen. Gerade seit wir die frei­heit fürch­ten müs­sen, über­all in der welt unser glück zu fin­den, errei­chen wir unsere bes­ten freunde nicht mehr in den nach­bar­dör­fern, son­dern auf ande­ren kon­ti­nen­ten. So wird es trotz gegen­sei­ti­ger beschwö­run­gen, dass man sich unbe­dingt und ganz drin­gend wie­der sehen muss, sel­ten etwas mit wahr­haf­ti­gen begegnungen.

Und so komme ich zu den weni­gen vor­zü­gen des moder­nen tur­bo­voll­gas­ka­pi­ta­lis­mus. Dadurch, dass ich der deut­schen bahn ag in den letz­ten drei jah­ren spen­da­bel meine rei­se­da­ten zur ver­fü­gung stellte, hatte ich jetzt genü­gend bonus­mei­len gesam­melt, um für lau in das aus­land rei­sen zu dür­fen. Und um den ver­fall der bonus­mei­len zu ver­hin­dern, musste ich quasi blitz­schnell ver­rei­sen. Und das habe ich auch getan.

Ich sollte zum punkt kom­men. Ich habe mal wie­der caro in wien besucht und es war wirk­lich schön. Sollte man öfters machen, sowas.

PS: Der Obelisk ist nicht ori­gi­nal ägyp­tisch und auch nur mit phantasie-hieroglyphen behauen. Also noch nicht mal ein ech­ter gut­ten­berg. Trotzdem phan­tas­tisch für obe­lis­ken­lieb­ha­ber wie mich.

land unter / leipzig_cospuden

Von , 5. Februar 2011 19:44




Noch einmal stürmt, noch einmal, liebe freunde!

Von , 3. Februar 2011 17:55

Und so saßen wir mal wie­der in genau jener kneipe, die wahr­lich glaubt, dass vier bäume im hin­ter­hof schon ein wald sei und schlürf­ten dazu lau­war­men kakao mit hei­ßer zwie­bel­suppe. Und gerade als bier zu flie­ßen begann, summte ganz leise im hin­ter­grund ein chor “junge, komm bald wieder”.

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