nach dem dreh ist vor dem schnitt

Von , 27. Februar 2007 23:20

Die größ­ten tech­ni­schen Schwierigkeiten soll­ten hin­ter uns lie­gen. Acht Stunden Rohmaterial an Film müs­sen jetzt par­al­lel im Schichtsystem durch­fors­tet wer­den.
Um zügig vor­an­zu­kom­men stellte ich gerstern vier Prakikanten aus den Geisteswissenschaften ein. Wenigstens kön­nen sie inzwi­schen Kaffee kochen.

Hier noch ein Video, in dem sich Patrick (Co-Regisseur, Kamera, Cameo-Auftritt) eupho­risch über den Dreh mei­nes Filmes “Das Geheimnis der Truhe” äußert:

abgedreht

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Von , 26. Februar 2007 01:43

Die Dreharbeiten zu “Der Leichtsinn” und “Das Geheimnis der Truhe” sind nun end­gül­tig (inklu­sive Nachdrehs) abge­schlos­sen. Schweißgebadet wache ich zwar manch­mal des Nächtens noch auf, doch alles wird gut.

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Vielen Dank von Patrick und mir an alle Mitwirkenden des Filmprojektes. Wir sind sehr stolz auf Euch und laden Euch hier­mit herz­lichst zu der Premiere ein. Ihr wart wun­der­bar. Ganz gro­ßes Kino. ;-)

Nun ist es aber an der Zeit, bevor ich mich in Komplimenten über­schütte, dass Patrick und ich uns in die düs­tere Schneidekammer zurückziehen.

Hier noch der inves­ti­ga­tive Dokumentarfilm am Drehort von ” Der Leichtsinn”:

von Sophia

burnout

Von , 24. Februar 2007 12:43

Der letzte Drehtag ist ange­bro­chen.
Müde fla­ckern meine Augen im Mondschein. Der Schlafentzug der letz­ten Woche ver­wirrt mein Bewußtsein und meine Leber ist dem Alkohol ver­fal­len.
Ist auch alles im Kasten?
Mir ist unwohl. Ich über­gebe mich mei­ner Migräne und bli­cke noch ein­mal auf den letz­ten Tag zurück.

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Und irgend­wann ist alles vorbei.

backstage

Von , 22. Februar 2007 00:31

Tag 3 des dua­len Filmprojektes von Patrick und mir liegt hin­ter uns.
Erschöpft kehre ich nun nach Beverly Hills heim, um etwas Kraft für den nächs­ten Tag zu tan­ken. Noch ein­mal resü­miere ich in mei­nem Kopf die Bilder des Tages und öffne erschöpft, aber glück­lich, die Minibar.

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Nachdem heute Morgen die aus­ge­zeich­nete Stimmung am Set wegen gering­fü­gi­ger künst­le­ri­scher, tech­ni­scher und pri­va­ter Differenzen zu kip­pen drohte, bega­ben wir uns in psy­cho­lo­gi­sche Betreuung und kehr­ten schließ­lich ab den Mittagsstunden wie­der zu gewohn­ter Professionalität zurück. Alle (vom Regisseur, wei­ter zum Kameramann, zu den Schauspielern, bis hin zur Dekorateurin) wur­den sich der his­to­ri­schen Bedeutung die­ser Drehtage bewußt, wes­halb wir nun wie­der mit ver­ein­ten Kräften am glei­chen Strang zogen. Die Crew war ab die­sem Moment hoch moti­viert und förm­lich elektrisiert.

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Patrick regierte das Team mit ruhi­ger Hand und unter­hielt in den Drehpausen die Crew mit unter­halt­sa­men Anekdoten aus sei­nem viel­schich­ti­gen Leben. Besonders die Praktikantinnen lach­ten herz­haft und über­mü­tig über seine poinier­ten Lebensweisheiten.

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Daniela stellte sich als die Über­ra­schung aus der Casting-Trickkiste her­aus. Mit wenig Erfahrung in der Filmbranche aus­ge­rüs­tet, dafür mit unge­ahn­ter Leidenschaft, spielte sie sich in einen beein­dru­cken­den dar­stel­le­ri­schen Rausch, der unsere Sinne wahr­haft bene­belte. A star is born!

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Doch schon mor­gen früh wer­den wir wie­der unsere Pflicht für die vie­len Fans da drau­ßen zu erfül­len ver­su­chen, weil ihr es ein­fach ver­dient habt. Für Euch fah­ren wir noch in mor­gend­li­cher Dämmerung den Cayenne aus der Garage, um in den Kinosäälen die­ser Welt ein Stück Freude zu schenken.

outtakes

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Von , 19. Februar 2007 11:12

Die Dreharbeiten zu Bond 22 sind Samstag angelaufen…

Patrick erweist sich als intui­ti­ver Kameramann und umsich­ti­ger Beleuchter. Ich ver­suchte mich am method acting und betrank mich mit mit­tel­klas­si­gen Bier an Theke. Die Unterstützung der Statisten war, sofern ich dies noch zu erken­nen ver­mochte, groß­ar­tig und eine Welle der Euphorie beglei­tete das gesamte Filmteam.

Habe das bis­her gefilmte Material noch nicht weit­rei­chend gesich­tet, bin aber zuver­sicht­lich, etwas Nutzbringendes für die Nachwelt zu hin­ter­las­sen. Ein Voice-over-Sprecher ist schon gecas­tet. Außerdem hat Patrick sich ange­bo­ten, den Soundtrack zu kom­po­nie­ren und zu into­nie­ren. Bin noch unschlüssig.

Ab heute bis Donnerstag stel­len wir uns nun Patricks par­a­l­el­lem Filmprojekt mit dem Arbeitstitel “Pornostar” “Der Leichtsinn”. Werde dabei als tech­ni­scher Berater fun­gie­ren und ver­su­chen, den ver­ur­sach­ba­ren Schaden in Grenzen zu halten.

Fotos vom Drehort folgen.

haarig

Von , 15. Februar 2007 23:39

Nicks neue Kampagne.

bombenlegerxj9

Ist das per­sön­lich gemeint? - dau­men­lutsch -

dänischer apfelkuchen

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Von , 12. Februar 2007 16:28

Nachdem The Prestige vom Memento-Regisseur die hohen Erwartungen im Abschluss nicht ganz erfül­len wollte, Lammbock noch schwer in mei­nem Kopf nebelte, wagte ich am Wochenende wie­derum einen Ausflug in die schöne alte Kinowelt. So trieb es mich kon­spi­ra­tiv mit Seelenverwandten in die Schaubühne zu Lindenfels, um vor alt­ehr­wür­di­ger Kulisse ein däni­sches Filmprojekt zu bestau­nen, wel­ches kaum beach­tet letz­ten Herbst in deut­sche Kinos kam:

Adams Äpfel

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Neonazi Adam lan­det bei einem skur­ri­len Pfarrer, der erfolg­reich einen klep­to­ma­ni­schen Triebtäter, einen ara­bi­schen Tankstellenräuber und eine labile Alkoholikerin sozia­li­siert. Na ja, mehr oder weni­ger. Doch Adam ist die Inkarnation des Bösen, und bald wird er die har­mo­ni­sche Gemeinschaft zer­stört haben. Wäre da nicht seine gött­li­che Aufgabe: einen Apfelkuchen zu backen.

Mads Mikkelsen (sollte bekannt sein als Bösewicht Le Chiffre im bes­ten Bond aller Zeiten) spielt auf dem däni­schen Inselreich einen wun­der­bar warm­her­zi­gen, wie ebenso igno­ran­ten und obses­si­ven Pfarrer, der im Glauben an das Gute im Menschen unver­rück­bar erscheint. Sein Gegenspieler, Ulrich Thomsen, spielt sou­ve­rän den Neonazi Adam, ohne in ärger­li­che Klischees oder Verkrampfung zu ver­fal­len.
Bei der Erzählstruktur sticht ins Auge, dass man die Handlung aus der Sicht des Antagonisten Adam erlebt. Doch was sich unge­müt­lich anhört, löst kei­ner­lei Magengrummeln aus. Im Gegenteil, es ist span­nend und amü­sant (wenn wie jeden Morgen das Bild des Führers von der Wand fällt).
Was den Film zu einem klei­nen Schatz macht, sind seine skur­ri­len, unmo­ra­li­schen und doch lie­bens­wür­di­gen Charaktere, umge­ben von einem Hirten, der der absur­den und doch strin­gen­ten Handlung viel Wärme verleiht

Angucken, wenn er auf DVD kömmt! 4/5 Punkte, mindestens

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