neue geliebte

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Von , 10. Februar 2007 18:09

Ich bin mal eben umge­zo­gen.
Aus tiggerworld.de, wel­ches meine expe­ri­men­telle Twen-Phase wahr­haft berei­cherte, wurde nun nacktspieler.de nachtspieler.de, um meine neue alters­weise Lebens-Dekade zu doku­men­tie­ren. Mal gucken, ob was sinn­vol­les bei herum kommt.

Zu mei­nem Bedauern habe ich mich auch von Blogger getrennt. Wir hat­ten eine kurze, aber dafür eine hef­tige und impul­sive Zeit zusam­men gehabt. Weißt Du, ich mag Dich noch immer sehr. Doch Du bist so jung und so hipp für mich alten Sack. Ich hoffe auf­rich­tig, Du kannst mir irgend­wann ver­zei­hen. Viele andere junge Männer wirst noch in Deinem Leben ken­nen­ler­nen. Versprochen.
Die Neue an mei­ner Seite nennt sich word­press und ist durch­aus anspruchs­vol­ler und stör­ri­scher im Wesen, aber dafür auch ein Tick mon­dä­ner als meine andere Schönheit. (Donnergrollen!)

Mit dem Design habe ich gefühlte zwei Jahre gekämpft. Meine neue Liäson machte es mir nun wahr­lich nicht ein­fach mit mei­nen Liebeswerbungen. Doch ganz zufrie­den lehne ich mich nun zurück…

Und Gott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.

Genesis, Kap. 1, Vers 31

Oder gibt es pole­mi­sche Kritik?

showtime

Von , 7. Februar 2007 18:03

Nach einem krea­ti­ven Urknall haben wir die Drehbücher für unsere bei­den Kurzfilme in der Denkfabrik fer­tig gestellt. Da wir diese Filme auch bei klei­ne­ren Filmfestspielen öffent­lich prä­sen­tie­ren wol­len, bevor­zu­gen wir selbst­ver­ständ­lich eine pro­fes­sio­nelle Ausrichtung die­ser.
Dafür feh­len uns jetzt nur noch das Casting, das Equipment, das Storyboard, das Know-how und ein Name für unser neu zu grün­den­des Produktionsstudio. Wenn jemand etwas Nutzbringendes bei­tra­gen kann, wird er/sie nicht nur in den lobend in den Credits erwähnt wer­den und damit ein Stück Unsterblichkeit erhal­ten, son­dern er/sie bekommt auch freien Zugang zum Drehort und zum Catering-Bereich.

Jetzt noch Johnny Depp und Scarlett Johansson anrufen…

verknotet

Von , 3. Februar 2007 17:56

Der Badermeister wünschte den Abdruck sei­nes Postes. Ich folge dem wider­stands­los, ohne auf den fol­gen­den Inhalt Einfluss zu nehmen.

Es war ein­mal ein indi­scher König namens Akbar. Eines Tages spannte er eine gerade Schnur und for­derte seine Minister auf: “Schneidet diese Schnur nicht ab, ver­kno­tet sie nicht, doch ver­kürzt sie auf eine andere Art und Weise!” Da wun­der­ten sich alle, wie die Schur ver­kürzt wer­den könnte, ohne abge­schnit­ten oder ver­kno­tet zu wer­den.
Schließlich stand einer sei­ner wei­ses­ten Leute auf und spannte eine län­gere Schnur dane­ben. Durch diese zweite, län­gere Schnur wurde die erste auto­ma­tisch ver­kürzt. Sie war nicht ver­kno­tet, nicht abge­schnit­ten und den­noch ver­kürzt wor­den.
Ähn­lich sol­len wir die Meinung eines ande­ren weder umbie­gen noch beschnei­den, son­dern nur unsere eigene lange Schnur dane­ben span­nen. Dann mögen die ande­ren ent­schei­den, was län­ger und was kür­zer, — was bes­ser oder schlech­ter ist. Wir sol­len nicht für die ande­ren ent­schei­den, wir soll­ten ihnen nur unsere Wahrheit darlegen.”

Das wars.

ideenschmiede

Von , 2. Februar 2007 17:48

L.E. hat mich wie­der.
Regen pras­selt unauf­hör­lich nie­der. Gott weint. Und ich?
Ich wälze mich auf dem Boden und warte auf die große Idee, die mich stein­reich machen und kapi­ta­lis­tisch kor­rum­pie­ren wird.
Zeit ver­rinnt. Der Regen ver­stirbt als­bald. Es trock­net wie­der.
Mal gucken, was im “Schlechten Versteck” los ist.

schlechteversteckkopie.jpg

Selten einen bes­se­ren Filmtrailer gese­hen als Frank Millers* “300”. Schön die Lautsprecher aufdrehen!

*von dem, der die “Sin City” Comics geschrie­ben hat

dritte eiszeit

Von , 1. Februar 2007 17:41

Von mitt­le­ren Erfrierungen und eini­gen weni­gen Kolateralschäden* abge­se­hen, sind wir wie­der wohl­be­hal­ten aus Norwegen heim­ge­kehrt.
Bei Ankunft in Oslo muss­ten wir uns auf eine spür­bare Klimaänderung ein­stel­len. Die Temperaturen lagen um die –7° Celsius. Ebenso kämpf­ten wir uns durch halb­me­ter hohen Schnee. Einige Expeditionsteilnehmer ver­lo­ren hier und da ein paar Zehen, und so rich­tig hell wurde es die ganze Zeit auch nicht.
Aber ansons­ten, ein Traum.

oslo09.jpg

* Die deut­schen Winterschuhe ver­sag­ten bei den nor­we­gi­schen Anfordungen und gaben als­bald ihren Dienst auf. Hektisch in Oslo erwor­bene Ersatzschuhe ret­te­ten die Expedition

leibesübungen

Von , 1. Februar 2007 17:33

Auf Wunsch eines ein­zel­nen Herren folgt noch ein Spielbericht:

Auf dem Rückweg in die ehe­ma­lige Heimat des Harzes machte die Reisegruppe einen Zwischenstopp in Hannover. In einem Anfall von Unzurechnungsfähigkeit (wahr­schein­lich Jetlag bedingt) erwar­ben wir Karten für das Bundesliga-Fußballspiel Hannover96 vs. Hertha BSC Berlin.

hannover01.jpg

Nachdem wir das Stadion (for­merly known as “Niedersachsenstadion”) etwa eine Stunde vor Spielbeginn betre­ten hat­ten, wurde uns ein gro­ßer Fehler bewußt, der uns wahr­schein­lich das Leben kos­ten würde. Wir hat­ten zwar das unwirk­li­che Norwegen über­lebt, doch nun wür­den wir einem fürch­ter­li­chen Hunger– und Durst-Tod erlei­den. Denn ohne eine Catering-Geldkarte ist es inner­halb des Stadionbereichs unmög­lich, Nahrung zu erwer­ben.
Da wir keine Kommunikation zu den Ureinwohnern auf­bauen konn­ten, wim­mer­ten wir in den fol­gen­den 90 Minuten still vor uns hin. Als das Spiel irgend­wann doch zu Ende war, über­fie­len die letz­ten Über­le­ben­den von uns einen Schnellimbiss in der Innenstadt von Hannover, bis uns die Polizei über­wäl­tigte.
Während der Fahrt in die U-Haft wurde im Radio das Ergebnis von anschei­nend 5:0 für Hannover bekannt gege­ben. Fragend bli­ckend wir uns an, bis der Haftrichter kam.

eisschollenwarnung

Von , 27. Januar 2007 17:32

Nick sandte das Schmankerl:

Im Winter ist der ganze Fjord so zuge­fro­ren, dass man von einer Insel zur ande­ren wan­dern kann. Da war nun­mal die eine Insel ohne Geschäft, auf der ein Ehepaar lebte. Der Mann schickte daher seine Frau immer zum Einkaufen auf die Nachbarinsel. Eines Tages ereig­nete es sich, dass er seine Frau rue­ber­schickte, nur mit einem Brief.
“Lieber Ladenbesitzer, ich gebe mei­ner Frau heute keine Geld mit, das Eis ist ein­fach nicht sicher genug!”

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