voulez-vous baguette?

Von , 27. Januar 2011 16:02

Jetzt gibt es noch einen klei­nen nach­schlag zum paris­re­port.
In unse­rem schnu­cke­li­gen pari­ser hotel gab es bis auf arte (was man müh­sam auf deutsch umpro­gram­mie­ren konnte) kei­nen nicht­fran­zö­si­schen tv-sender. Und da es uns trotz inten­si­ver bemü­hun­gen nicht gelin­gen wollte, uns der ein­hei­mi­schen spra­che zu bemäch­ti­gen, lie­fen nach den auf­re­gen­den paris-tagen halt fran­zö­si­sche musik­sen­der (neben benann­ten arte) in unse­rem hotel­zim­mer.
Da es in frank­reich seit 1994 jene radi­o­qoute gibt, die besagt, dass 40% der gespiel­ten songs fran­zö­sisch sein müs­sen, hör­ten wir zwangs­läu­fig eine menge fran­zö­si­sches lied­gut. Nachdem wir uns etwas ein­ge­hört hat­ten, fan­den wir es sogar ganz hübsch. Man ver­steht zwar kein wort, aber es klingt irgend­wie nied­lich.
Worauf möchte ich jetzt eigent­lich hin­aus? Wir deck­ten uns nach der ankunft in der hei­mat mit die­ser fremd­län­di­schen musik ein und sie läuft nun öfter als es gut ist im hei­mi­schen küchen­ra­dio. So z.B. fol­gen­des ziem­lich nied­li­ches lied:

Et voilá!

bounjour paris

Von , 18. Januar 2011 23:52

Der span­nende paris-erlebnis-reisebericht ver­birgt sich raf­fi­niert ver­steckt hin­ter dem abge­bil­de­ten foto.

Ach ja? (Morgenstund)

Von , 7. Januar 2011 12:56

München/beton k

Von , 29. Dezember 2010 05:23

Wer da sagt Schön
schafft zugleich Unschön.
Wer da sagt Gut
schafft zugleich Ungut.
Sein bedingt Nichtsein,
Schwer ergänzt Leicht,
Lang bemisst Kurz,
Hoch erzeugt Niedrig,
Laut bestimmt Leise,
Jetzt folgt Einst.

Ich ziehe durch die Strassen bis nach Mitternacht.
Hab das frü­her auch gerne gemacht.
Ich brauch dich, dafür nicht.
Ich sitz am Tresen trinke noch ein Bier.
Früher waren wir oft gemein­sam hier.
Das macht mir, macht mir nichts.
Gegenüber sitzt ein Typ wie ein Bär.
Ich stell mir vor wenn das dein neuer wär.
Das juckt mich, über­haupt nicht.

Weil die Paten um den Braten baten,
taten Puten wir den Paten bra­ten.
Konnten Paten Putenbraten bie­ten,
weil wir Puten — wie die Paten baten — brieten.

wer wohnt schon in düsseldorf

Von , 23. Dezember 2010 10:17

Langsam neigt sich meine zeit im pott dem ende ent­ge­gen. Ich bin in wup­per­tal mit der schwe­be­bahn gefah­ren und war im hübsch pit­to­res­ken bochu­mer zoo. Ich bin ja sonst ein gemä­ßig­ter Zooliebhaber, aber die­ser hat es mir ange­tan. Und das kleine schwarze durfte auch mit rein.

Ansonsten bestand meine zeit hier nur aus malo­chen, essen und pen­nen. Und seit es win­ter gewor­den ist, ver­bringe ich meine frei­zeit auf ver­schnei­ten bahn­stei­gen. Manchmal, aber nur manchnmal kommt auch ein zug aus den wei­ten sibiriens.

Noch ein paar tage ver­weile ich hier. Aber dann gehts wie­der zurück in die kuschel-zone. Juuhuu!

Waisenkind

comments Kommentare deaktiviert
Von , 30. November 2010 21:05

its up to you

Sigâlaka oder Montag

Von , 25. November 2010 04:11

Schäfer: Maltox, mein Sohn. Häng die Fledermaus doch nicht an die­sen Haken.
Es sind noch so viele andere frei. Gestern hat­ten wir uns zum Spaziergang ver­ab­re­det.
Immerhin streifst du nicht mehr mit der Nase vorne weg.

Haschi: Soll ich dir mal was Lustiges erzäh­len?
Schäfer: Ist es denn lus­tig?
Haschi: Nein.
Schäfer: Nein.

Haschi: Ich frage mich, was ges­tern mein Karma hätte befle­cken kön­nen.
Schäfer: Es sind derer 4 — das Töten von Lebewesen, Diebstahl, Ehebruch und Lüge.

Haschi: Sage mir, oh sage mir, sage mir, warum.
Schäfer: Aus Willen, aus Hass, aus Verblendung oder/und Feigheit.

Haschi: Dann ist ein Freund, der nur wie ein Freund sich gibt, mein Feind?
Schäfer: Der, der nur nimmt (er nimmt nur, er for­dert für wenig viel, er tut nur etwas, wenn anders für ihn dar­aus ein Nachteil erwächst, er dient sei­nem Freund nur aus Eigennutz), der, der in Worten der Größte ist (er redet über seine ver­gan­ge­nen Großtaten, er redet über zukünf­tige Großtaten, er sym­pa­thi­siert mit Nutzlosem, gegen­wär­ti­gen Aufgaben geht er aus dem Weg), der Schmeichler (er lobt ins Gesicht Schlechtes und Gutes, hin­ter dem Rücken schimpft er), der Gefährte auf dem Wege abwärts (er ist Saufkumpane, er ist Kumpane beim Herumstreunen, er ist Kumpane bei Festveranstaltungen, er ist Kumpane beim Würfelspiel), ist nicht echt.

Haschi: Wer, tral­lali und tral­lala, ist es dann?

Schäfer: Der Hilfsbereite (er hütet den Nachlässigen, er hütet des Nachlässigen Hab und Gut, dem Freund in Gefahr bie­tet er Zufluch, wenn etwas zu tun oder zu geben ist, tut oder gibt er dop­pelt so viel wie er gebe­ten wurde), der Freund in Freud und Leid (er erzählt dem Freund seine Geheimniss, er behält die Geheimnisse des Freundes für sich, im Unglück ver­läßt er sei­nen Freund nicht, er gibt sein Leben für sei­nen Freund), der, der einem sagt, was nütz­lich ist (von Bösem hält er ab, zu Gutem hält er an, er sagt einem, was man noch nicht weiß, er erklärt einem den Weg in einen Himmel), der Mitleidige (er freut sich nicht über Mißgeschick, er freut sich über Wohlergehen, wenn einer über den Freund Böses sagt, wehrt er ab, wenn einer über den Freund Gutes spricht, lobt er).

Haschi: (schnarcht)

Schäfer: Maltox, mein Neffe? Jetzt hängt die Fledermaus ja doch am Haken.
Haschi: Gäbe es einen, der frei ist, dann nähme ich ihn. Gehen wir spa­zie­ren?
Schäfer: Streifst du dann wie­der vorne weg?
Haschi: Ist ja lus­tig, dass du mich das fragst.
Schäfer: So war es durch­aus auch gemeint.

Haschi: Eine Primel!
Schäfer: Mitnichten. Gib mir deine Stiefel.

Pages: Prev 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 ...37 38 39 Next

Panorama Theme by Themocracy

kostenloser Counter